Dienstag, 11. Januar 2011

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Flyer - 2011 -


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Haben Sie Fragen? Schreiben Sie mir doch einfach eine Mail
mit Ihrem Anliegen. Ich beantworte jede Mail, auch sende ich Ihnen 
gern einen Web-Katalog im PDF-Format zu und gehe mit Ihren 
Daten selbstverständlich Vertraulich um!

 -> Sven-Arne.klinger@gmx.de <- 


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Laudatio zu einer Vernissage Klinger

Das große Bild gibt sich nicht als Bild zu erkennen: es ist. Oder genauer: du befindest dich darin. „
Antoine de Saint-Exupéry
Die Stadt in der Wüste

Einen eigenen Kosmos, eine Parallelwelt zu schaffen in die der Betrachter eintaucht kann wie in ein gutes Buch oder auch wie es heute üblicher ist in die Verfilmung - darin besteht die wahre Kunst welche sich über die bloßen Fertigkeiten des Künstlers mit Bleistift und Pinsel umzugehen deutlich erhebt.

Ob es sich nun um Malereien, Grafiken, Portraits, oder um Architekturzeichnungen handelt, der gelernte Mediengestalter und Künstler Sven Arne Klinger bringt beides mit, einerseits die Fertigkeiten mit Pinsel und Stift Außergewöhnliches zu schaffen und die Fähigkeit seine Bilder mit dem Betrachter sprechen zu lassen. Zudem beherrscht er einen beeindruckenden Fundus verschiedenster Techniken und Stilrichtungen.

Als Autodidakt musste er sich nicht auf eine spezifische Richtung beschränken, sondern konnte sich interdisziplinär mit allerlei Schulen auseinandersetzten. Inspiration fand Klinger dabei zum Beispiel in Literatur und Film, wie man an seinen hochrangigen Sherlock Holmes Werken zweifellos erkennen kann. Das politische Zeitgeschehen inspiriert ihn wiederum zu gesellschaftskritischen und ausdrucksvollen Zeichnungen. Und nicht zuletzt wären da noch seine abstrakten und kubistischen Malereien, welche nicht nur ihre eigenen Geschichten erzählen, sondern den geneigten Betrachter gefangen nehmen und oftmals nicht so schnell wieder loslassen.

Zu den besonders hervorstechenden Schöpfungen gehört eine zahlreiche Zeichnungen umfassende Sherlock Holmes Reihe, welche sich an die Originalwerke Sir Arthur Conan Doyles und deren Verfilmungen von Granada Television mit Jeremy Brett aus den 80ern orientiert. Hier wirkt er zudem gerade daran Cover und Illustrationen für neue Sherlock Holmes - Erscheinungen anzufertigen.

Und, da wären ja noch die Frauen. Auch diese portraitiert er mit zunehmender Leidenschaft. Hier entstehen Portraits, Silhouetten- Zeichnungen und natürlich Akte von besonderer Ästhetik.

Auch erwähnte ich bereits, dass Klinger Autodidakt ist. Einen anderen Weg konnte er im Übrigen auch gar nicht wählen. Das Talent war von frühsten Kindestagen an vorhanden, doch es war zu groß, als dass es sich in die engen Maschen einer Universität hätte quetschen lassen. Vielmehr nutzt er seine Kenntnisse als Mediengestalter um sein Spektrum durch die Anwendung von Photoshop und anderen Programmen noch mehr zu erweitern. So hat er bereits für Schriftsteller, Verlagshäuser und Privatkunden gearbeitet und konnte dabei fast immer überzeugen.

Klinger interessiert nicht was der Mainstream von ihm erwartet, er kreiert sich seinen eigenen Mainstream und erschafft auf seine unnachahmliche liebenswert trottelige Weise einzigartige und vielfältige Werke, nicht normal, sondern anders.

Oder mit den Worten eines anderen Autodidakten gesprochen:

Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr.“
Vincent van Gogh

(Schriftsteller & Physiker, Friedemann)






Kommentare:

  1. Also ich versteh das so: Auftragskunst ist ein Teilgebiet der bildenden Kunst, welches nicht unbedingt gleichrangig zur freien, schöpferischen Kunst zu betrachten ist(?)

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  2. Hallo werter Herr "Nobody",

    ich seh es leider nicht ganz so wie Sie! Denn wenn man es mal genau Durchdenkt.

    Gibt es wichtige Gemeinsamkeiten? Ja gibt es in der Tat, da beide Begriffe für die gleiche Sache stehen!

    Ob man nun Auftragskunst oder bildende Kunst sagt ist eigentlich egal. Denn meiner Meinung nach stellen sie nur das Synonym, für die andere Variante dar.

    Und ich sehe es volgender Maßen: Auftragskunst ist sehr komplex, man muss ein Mensch dafür sein, sie ausüben zu können. Und man kann ohne die nötigen schöpferischen Freiheiten keine Unikate erschaffen.

    Der Stil und der Unikat-Karakter, wie auch der Wiedererkennungswert meiner Kunst ist für mich von größter Bedeutungskraft.

    Und nicht der Grad an Gebietvariationen, worin man die Kunst einordnen würde. Deswegen nehme ich mir nun einmal raus, durch meinen freiem Willen, mich als Auftragskünstler zu bezeichnen.

    Danke

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